… und ich atme frei!

Das Fest des Mario Vargas Llosa 

Eine seltsame Unruhe im Bauch, dauerndes Aktualisieren der Nachrichten-Seite, ungeduldiges Warten, Hoffnung, die Erwartung eines mäßigen Ergebnisses – das sind typische Anzeichen des alljährlichen Literaturnobelpreis-Vormittags! Und dann kommt die Mittagszeit und mit ihr die Erlösung aus der Ungewissheit „und nun kann ich hoffen“! – Aber werde ich auch frei atmen können? (Ja, der „Zauberlehrling“ kommt zurzeit viel zum Einsatz! ;-))

Die diesjährige Entscheidung der Schwedischen Akademie, Mario Vargas Llosa für seine "Kartographien von Machtstrukturen und seine bissigen Bilder von Widerstand, Revolte und Niederlage des Individuums" den Nobelpreis für Literatur zu verleihen, ist Balsam auf der Seele, denn mit ihm erhält nach einer langen Durststrecke endlich wieder ein ganz großer Literat diese wichtige Auszeichnung. Und ja – ich konnte frei atmen!

Aus seiner Feder besonders zu empfehlen ist „Das Fest des Ziegenbocks“ für mich eines der besten Bücher überhaupt!

 

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